Vion 4.0
Vion setzt auf Digitalisierung

Die Vion Zucht- und Nutzvieh wird digital neu aufgestellt. CEO Ronald Lotgerink setzt voll auf die Digitalisierung des Gesamtkonzerns Vion. Der erwartete Effekt: bessere Margen durch geschlossene Lieferketten.

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Die Strategie sieht konkret vor, dass jedem Kunden eine auf ihn zugeschnittene, geschlossene Lieferkette mit vertraglich gebundenen Lieferanten angeboten wird. Lotgerink möchte damit Vertrauen schaffen und den Lieferanten möglichst garantierte Mengen und Preise sichern. Notwendig sei das in erster Linie, weil in Europa die Zahl der Schweine und Rinder tendenziell sinken werde. Daher werde es einen intensiveren Wettbewerb um die Tiere geben. „Wenn wir überleben wollen, müssen wir uns differenzieren. Wir wollen mit weniger mehr machen“, lautet das Credo. Der Schlüssel dazu liege in der Digitalisierung:

Der Austausch von Daten und Wissen zwischen allen Beteiligten der Wertschöpfungskette werde zu ausgeglicheneren Märkten, faireren Preisen und sogar zu einer besseren Umweltbilanz führen. Die Vion Zucht- und Nutzvieh wird also neben dem weiterhin persönlichen Kontakt zu Lieferanten und Landwirten auch digitaler kommunizieren.