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Fokus liegt auf nachhaltiger Produktion

Mit dem Start des Tierschutzlabels für die Fleischvermarktung von Milchkühen setzte Vion als größter Rindfleischproduzent Deutschlands im August 2018 bundesweit ein Zeichen. COO Beef Bernd Stange und Lebendvieh-Einkaufschef Paul Daum sind von ihrer Strategie für 2019, die einen starken Fokus auf nachhaltige Produktion legt, überzeugt.

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Kreuzungskälber
Bullenmast als Ergänzung zur Milchviehhaltung

Kreuzungskälber Bullenmast als Ergänzung zur Milchviehhaltung

Ortstermin in der Bauernschaft Stafstedt: Vor acht Jahren begannen die jungen Landwirte Volker Kühl und seine Frau Christine als Hofnachfolger ein Experiment mit Weißblauen Belgiern. Sie kreuzten ihre holsteinischen Milchkühe mit den muskulösen weißen Riesen und nahmen die männlichen Kälber in die Bullenmast auf. Was ist daraus geworden? Ist das ein Geschäftsmodell auch für andere Betriebe, Milchviehhaltung und Bullenmast mit Fleischrindern? Es hängt von der Betriebsgröße ab. Hier in Stafstedt passt das offenbar genau.

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Neuer Schlachthof in Leeuwarden
Regional und nachhaltig lautet das Konzept

Neuer Schlachthof in Leeuwarden Regional und nachhaltig lautet das Konzept

Vion hat im Februar seinen neuen Rinderschlachthof in Leeuwarden im Norden Hollands in Betrieb genommen. Nach einer Bauzeit von zehn Monaten wurde die Produktion mit einer Kapazität von 2.500 Rindern in der Woche aufgenommen. Der EU-zertifizierte Schlachtbetrieb hat für Vion eine wichtige Funktion in der Unternehmensstrategie der nachhaltigen und regionalen Fleischerzeugung. Etwa 500 Landwirte beteiligen sich an dem Programm „Waddenrund“ (Wattrind). Die Tiere müssen mindestens an 120 Tagen im Jahr sechs Stunden Weidegang haben, die Höfe der Bauern liegen maximal 25 Kilometer landeinwärts von der Küste entfernt. Durch die geringe Entfernung zum Vion-Schlachtbetrieb werden kurze Transportzeiten gewährleistet und höchste Tierschutzstandards eingehalten.